Martin Peter, 08258 Markneukirchen, Kirchsteig 5,Trompete in Hoch-B

 
 

Zur Firmengeschichte

 











Vorgeschichte

  • 1894-1897 erlernt Martin Albert Carl Peter den Beruf des Metallblasinstrumentenmachers bei August Richard Weller
  • bis 1899 arbeitet er bei seinem Lehrmeister, anschließend bei Metallblasinstrumentenmacher Richard Adolf Heinel und von
  • 1906-1909 in der Deutschen Signal-Instrumentenfabrik Max B. Martin
  • in der Firma Reinhard Voigt lernt er außerdem das Zylindermaschinenmachen
  • 1911 nach Ablegen der Meisterprüfung gründet er in der Schützenstraße 56 die Firma „Martin Peter Metallblasinstrumentenbau“
  • 1924 erfolgt der Umzug in den Kirchsteig 5, der Anbau einer Werkstatt mit ausgebautem Mansarddach ermöglicht die Fertigung von Zylindermaschinen sowie Metallblasinstrumenten in größerem Umfang
  • mit Hilfe seines Jugendfreundes Carl Geyer, der in Markneukirchen gelernt hat und in die USA ausgewandert war, können Exportverbindungen nach Amerika aufgebaut werden
  • 1945 führt Anna Selma Peter, geb. Voigt (1883-1976), das Geschäft weiter, bis ihre beiden Söhne aus der Kriegsgefangenschaft heimkehren
  • 1946 übernimmt Curt Martin Peter (1904-1975) die Firma, er hat bei Richard Scherzer und im väterlichen Betrieb gelernt
  • 1952 wird der jüngere Sohn Gerhard Horst Peter (1919-2004), der ebenfalls in der Werkstatt gelernt hat, Mitinhaber der Firma
  • bis 1964 wird der Handwerksbetrieb mit zwölf Mitarbeitern von beiden Brüdern bis zur Übernahme durch die PGH Sinfonia und ab 1972 als ein Betriebsteil des
  • VEB Blechblas-und Signalinstrumentenfabrik fortgeführt.

 


Meisterbrief von
Martin Albert Karl Peter


Meisterbrief von
Curt Martin Peter



Die Geschichte der Firma Martin Peter, Metallblasinstrumente ab 1964:

  • 1938 wird Martin Peter als Sohn von Curt und Erna Peter geboren
  • 1952 beginnt er eine Lehre als Zylindermaschinenmacher bei der Firma Martin Peter, Inh. Curt und Gerhard Peter
  • 1955 absolviert er eine zweite Lehre als Metallblasinstrumentenmacher bei der Firma Karl Dressel in Markneukirchen
  • 1958 arbeitet er bei der Firma Kurt Knoth (später Johannes Scherzer) und
    1959 schließlich wieder bei der Firma seines Vaters und Onkels

 

Martin Peter, Februar 2008


  • 1960 legt er die Meisterprüfung ab und arbeitet seit
  • 1964 selbständig in den eigenen Gewerberäumen im Kirchsteig 5
  • 1976 wird ihm der Titel „Anerkannter Kunsthandwerker“ zuerkannt
  • von 1978-1986 wurden Bernhard Willenberg und Bernd Sandner in der Werkstatt bis zur Meisterprüfung ausgebildet
  • 1984 legt seine Frau Christa Peter (geb.1940) die Gesellenprüfung als Metallblasinstrumentenmacher ab und arbeitet seit dieser Zeit mit in der Werkstatt
  • 1985 erhält er in Leipzig für eine C-Trompete Messegold und das Ehrenzeichen des Handwerks in Gold

Messegold für die C-Trompete

Sortiment

  • 1960-1970 Wald- und Doppelhörner, Trompeten und Flügelhörner
  • 1971 erfolgt die Spezialisierung auf die Deutsche Trompete mit Drehventilen in allen
    gebräuchlichen Stimmungen und Ausführungen (erhältliche Instrumente)
  • 1990 zusätzlich Reparaturen an Zylindermaschinen, Trompeten und Flügelhörnern
 
 


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